Willkommen beim Autor Stefan Frey

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Der Autor ist seit Anfang der Siebziger Jahre publizistisch tätig und engagiert sich aktiv in Projekten für Kultur, Umwelt und Entwicklung. Zusammen mit dem Fotografen Christian Gerber Reportage-Reise nach Kuba (von wo auch einzelne Bilder auf dieser Homepage stammen). Nach 10 Jahren im Dienste einer global tätigen Umweltorganisation unabhängiger Berater in Kommunikationsprojekten. 1987 erste Reise nach Madagaskar, wo seither zahlreiche Projekte initiiert wurden. Das Wichtigste: die dank Spenden aus der Schweiz realisierten Dorf-Elektrifizierungen im Norden der Insel (Mad'Eole).

Bücher: Blätter aus dem Tropenwald, Kurz-Geschichten aus Madagaskar. Roman Die Befreiung – eine Liebe auf Madagaskar. Von der Kolonie zur Befreiung und zurück. Satirischer Roman Der Abgang – Bericht aus einer nahen Zeit über die Machtübernahme in einem stabilen Alpenland. Roman Strohgold Aufstieg und Fall im Second Empire. Roman Jackpot - oder die Würde des Menschen ist verfügbar. Realisatire über die Künstliche Intelligenz und den Niedergang der authentischen Literatur. Das Ende vom Lesen - oder die Kunst, intelligent zu bleiben. Roman Hausers Bedenken. Eine Hommage an die Grossmütter der zu unrecht, dafür mit Absicht verfemten Boomer.

Der Autor schreibt in Olten (Schweiz) und in Diego-Suarez (Madagaskar). Zuletzt erschienen: Roman Hausers Bedenken.

Das Ende vom Lesen -

oder die Kunst, intelligent zu bleiben

Man erinnert sich: Der neue Papst hat in seiner ersten Ansprache die so genannte Künstliche Intelligenz KI eindrücklich als eine der grössten Gefahren für die Menschheit bezeichnet und ausdrücklich vor den Auswirkungen einer unkontrollierten Anwendung gewarnt. Das ist keine zehn Monate her, aber die Aussage Leos XIV. hat seither nur an Bedeutung gewonnen. Das neue Buch von Stefan Frey ist keine Enzyklika aus Rom aber der bis heute fünfte Roman aus Olten: Das Ende vom Lesen - oder Die Kunst intelligent zu bleiben.

Risiken und Nebenwirkungen der KI im Allgemeinen und für die Literatur im Besonderen prägen den Inhalt. Das Buch könnte aktueller nicht sein.


Aufhänger ist die seit Jahren grassierende Krimi-Seuche. Es gibt ja mittlerweile kein Kaff mehr, das nicht sein eigenes Ermittlerteam hat, alle nach dem ausgeleierten Tatort-Prinzip gestrickt. "Wo waren Sie gestern zwischen 20 und 22 Uhr?" Buchhändler entschuldigen sich bereits, wenn sie in ihren Auslagen neben den Lokalkrimis noch ein oder zwei Titel der authentischen Weltliteratur präsentieren.


Der durch die Schreibblockade seines besten und einzigen Autors in Not geratene Kleinverleger lässt die erfolgreiche Krimi-Reihe vom Roboter fortschreiben und hat damit Erfolg. Eine frühpensionierte Literaturprofessorin kommt der Sache auf die Schliche. Mit einer jungen Freundin - Frauen- und Kulturbeauftragte der Kleinstadt - und ihrem IT affinen Sohn spannt das Trio mit dem leergeschriebenen Autor zusammen. Der Literaturbetrieb mit seinen Tagen und Messen wird aufgeschreckt und aufgemischt. Ein Gratis-Krimi – ein roboro, also ein Roboter-Roman –, angesiedelt in der Kryptogeld-Mafia, entlarvt die KI-Gefahr für die authentische Literatur. Und ganz nebenbei entstehen aus der kleinen Verschwörung auch noch zwei zarte Liebesgeschichten.

Der Roman ist eine Realsatire auf den Literaturbetrieb und dessen Versuchungen mit der Künstlichen Intelligenz. Schliesslich darf man auch mit todernsten Themen zuweilen Spass machen und haben. Nur nebenbei: Im Moment ist der Austausch von Literaturübersetzern durch Roboter in vollem Gang. Vom Ende des Lesens ist deshalb eine trotzige Liebeserklärung an die authentische Literatur.

Stefan Frey: Das Ende vom Lesen - oder Die Kunst, intelligent zu bleiben.

BoD, Hamburg, 264 S. ISBN: 978-3-8192-9313-9. Auch als E-Book erhältlich.

Erhältlich bis zum 25. März 2026 auch beim Autor für Fr, 37.-- (plus Porto), nachher nur noch über den Buchhandel.

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